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Kapitel 8: Vorbei an Gibraltar
Day 70, 14.08.00: Montag. Aufgestanden um 10 Uhr LT. Wir hatten kaum noch Wasser und mussten 30 km bis nach Almonte fahren. Wir fuhren weiter durch den geilen Wald bis zu einer Kreuzung, wo der letzte Abzweig nach Sevilla abging. Dort pflanzten wir uns in ne Kneipe und tranken schlechten Kaffee. Da kam nen alter Typ auf nem Rennrad und zeigte uns ein Bild in der Kneipe, wo er einmal um ganz Spanien in 30 Tagen 4.200 km gefahren ist. Wir fuhren weiter einer nicht endenden Straße entgegen, die bis zum Horizont von riesigen Reisfeldern begleitet wurde. Wir staunten gut. Wir versuchten, einen Platz zu finden, da es schon dunkel wurde. Dumm gelaufen, denn wir dachten etwas wenig nach. Die Mücken kamen und versetzten mich fast in Panik. Es waren Milliarden, und wir mittendrin. Wir bauten unser Zelt auf und versuchten alle Mücken zu töten. Das Zelt war nachher Blutrot. Das war, glaube ich, die so ziemlich schrecklichste Nacht, noch schlimmer als die Nacht mit den Hunderten von Zecken.
Durch die Berge ging es dann nach Gibraltar und Algeciras. Dort nahmen wir uns unser erstes Hotel und schauten uns abends noch die Stadt and erkundigten uns, wann die Fähre nach Ceuta ging.