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Kapitel 6: Galicien und das Cap Finesterre und Party in Santiago
80 km waren es nur von Santiago nach la Curona, aber irgendwie hatten die es in sich mit Tausenden von kleinen und größeren Hügeln. La Curona war nicht der Hit, aber schon recht interessant. Zu dem Zeitpunkt hatten wir schon sehr viel gesehen, fast zu viel.
Zwei Tage später fanden wir den schönsten Zeltplatz Spaniens. Eingeschlossen von Klippen lag er an einem kleinen Strand am blauem Meer. Keine Sau war abends mehr da. Wir bauten unser Zelt ein paar Meter vom Meer auf. Wahnsinn.
Na, so ging’s dann weiter zum Kap Finesterre, sehenswert. Der westlichste Punkt Spaniens lag total in Nebel eingehüllt und sah echt wie das Ende der Welt aus. Das Nebelhorn zerstörte mir fast das Trommelfell. Tags drauf pisste es ohne Ende und wir kamen nur langsam voran. Dafür lernten wir einen total verrückten Deutschen kennen, der auf dem Weg nach Lissabon war, zu ner Goa Party. So ging’s verraucht weiter zurück nach Santiago. Die Menschenmassen stürmen nur so in die Stadt zur Kirche. Ich klettere hinter der Kirche auf nen Gebäude und habe so eine relativ gute Sicht von hinten eben. Ja, und als es dann losging, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Das Feuerwerk war bombastisch und es kam einem vor, als ob die Kirche abfackeln würde. Wir trafen noch die drei Erasmus Studenten, die wir tags zuvor kennen gelernt hatten, und gingen mit ihnen danach was trinken. Waren echt nette Jungs und das war auch nicht das letzte mal, dass wir sie trafen. Die Party lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen.